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  BEISER GmbH & Co KG
   
  24.06.2006 - ROHS-Richtlinien  
  Neue Verordnung per 1.7.2006 zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten

Die EU hat neue Richtlinien zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten verfasst. Diese Richtlinien gelten zwingend ab 1. Juli 2006,
d.h. ab diesem Zeitpunkt sind folgende Stoffe verboten:

+ Blei Pb
+ Cadmium Cd
+ Chrom VI Cr VI
+ Polybromierte Byphenyle PBB und
+ Polybromierte Dyphenylethem PBDE

Diese Stoffe sind in folgenden Produktgruppen verboten, um die Recyclingquote zu erhöhen, bzw. um die Abfälle überhaupt zu vermeiden. Sie sind in Haushaltsgeräten, IT- und Telekommunikationsausrüstungen, Unterhaltungselektronik und Beleuchtungsartikel, elektrischen und elektronischen Werkzeugen, Spielzeug, Freizeit- und Sportgeräte verboten. Außerdem in medizinischen Geräten, Überwachungs- und Kontrollinstrumenten und automatischen Ausgabegeräten. Ersatzteile dafür sind b.a.w. noch von der ROHS ausgenommen.

Sollten Sie als Hersteller oder Händler von solchen Produkten betroffen sein, so empfiehlt es sich, dass Sie sich von Ihren Zulieferern, also auch Oberflächenver-edlern, bestätigen lassen, dass diese die Auflagen der ROHS-Richtlinien erfüllen.

Beachtenswert bei der Oberflächenveredelung ist, dass es bei feinelektronischen Teilen zu Beeinträchtigungen, bspw. der Schirmeigenschaften, kommen kann. Daher sollten besondere Teile vorab bemustert und auf Qualitätserfordernisse hin überprüft werden, damit Qualitätseinbußen möglichst ausgeschlossen werden können.