Beiser Galvanik auf ökologischem Weg
   
  Seit den Anfängen des Galvanisierens verstärkten entscheidende Verfahrensinnovationen die Umweltverträglichkeit der Technik. Da für die Beschichtung von metallischen Oberflächen 20 - 30 Prozesse notwendig sind und nach jedem einzelnen Schritt sorgfältig gespült werden muß, fielen sehr hohe Abwassermengen an. Technologische Verbesserungen bei der Fertigung und vor allem bei den Spülanlagen senkten das erforderliche Wasseraufkommen aber erheblich.

1991 begann die Fa. Beiser mit dem Bau einer neuen Abwasserreinigungsanlage, für die 2.3 Millionen Euro budgetiert waren. 1995 wurde der Probebetrieb mit sehr guten Anfangsresultaten aufgenommen. Die ursprüngliche Abwassermenge von bis zu 800 Kubikmetern pro Tag konnte damit auf unter 50 Kubikmeter/Tag reduziert werden. Zusätzlich gelang es, die Schadstoffemissionen um ganze 85 Prozent zu verringern.

Die letzten Jahre brachten aber noch zahlreiche weitere Verbesserungen, wie die Senkung des Chemikalien- und Rohstoffverbrauches, gezielte Ressourcenschonung und die erfolgte Zertifizierung des Betriebes mit der Teilnahme am Öko-Audit.
 
     
  Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheitsschutz  
  1993 verabschiedete der Rat der EG-Umweltminister das Öko-Audit- System. Damit hatten alle gewerblichen Unternehmen die Möglichkeit, sich auf einheitlicher Grundlage an einem System zur betrieblichen Umweltüberprüfung zu beteiligen. Der damalige EG - Kommissar Ioannis Paleokrassas kommentierte die Entscheidung des Rates wie folgt:

"Unsere Umwelt kann nicht nur durch technische Regeln und Inspektionen geschützt werden. Umweltschutz klappt nur dann effektiv, wenn das Topmanagement von Unternehmen und die Öffentlichkeit motiviert und beteiligt werden."

Durch ihre Teilnahme am neuen Umweltprüfsystem geht die Beiser GmbH & Co KG den Weg der "nachhaltigen Entwicklung". Demzufolge wird die Umwelt nur soweit belastet, wie sie sich auch wieder erholen bzw. erneuern kann. Fortschreitende Verbesserungen und die Steigerung der Wirtschaftlichkeit bestätigen die langfristige Initiative des Managements. Nicht nur Mitarbeiter und Firma profitieren direkt, auch die Nachbarn und die Umwelt in nächster Nähe. Damit übernimmt die Beiser GmbH & Co KG eine Vorreiterrolle in der heimischen Wirtschaft, die sich offensiv den Herausforderungen der Zukunft stellt.

Anm.: 1993 EG, 1995 EU (Quelle zum Öko-Audit: authentischer Bericht von 1993)
 
     
  ÖKOPROFIT  
 



ÖKOPROFIT – steht für:

     "ÍKOlogisches PROjekt Für Integrierte Umwelt-Technik"



Ökoprofit ist seit vielen Jahren eine geschützte Marke und wird in mehreren europäischen,
und auch in einigen nicht-europäischen, Ländern umgesetzt. So auch seit 1996 in Vorarlberg.

Sinn und Zweck dieses „Gütesiegels“ ist es, in den Betrieben ein System zu etablieren für ein prozessorientiertes Umweltmanagement.

Durch partnerschaftliche Zusammenarbeit (Workshops) mit Behörden, Verwaltung und Politik entstehen Synergieeffekte, die allen Beteiligten Vorteile bringen. Hauptthemen sind Abfall, Energie und Stoffströme.

BEISER Galvanik beteiligt sich schon von Beginn an immer wieder an diesen Prozessen.